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28. Juli 2017

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Call for Papers: MAI-Tagung 2017

Auch 2017 wird sich die MAI-Tagung mit neuen und innovativen Entwicklungen im Bereich internetbasierter Museumspräsentationen und -dienste beschäftigen und aktuelle Informationen und Sachstandsberichte über museale Internetprojekte aus dem In- und Ausland vorstellen. Anhand von Fachvorträgen und Praxisbeispielen soll veranschaulicht werden, welche Möglichkeiten Museen haben, auf bestehender Medienkompetenz und -ausstattung aufzusetzen, um kulturelle Inhalte via Internet an ihr Publikum zu vermitteln oder untereinander zu kommunizieren und kooperieren.

Die MAI-Tagung wird am 15. und 16. Mai 2017 im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn stattfinden.

Mögliche Schwerpunkte könnten sein:

  • Die Darstellung und Verwendung von musealen Forschungsdaten und Objektdokumentationen im Internet:
  • Visualisierung von Daten-Weitergabe und Nachnutzung von Daten-Zusammenführung und Anreicherung von Daten
  • Einsatz von Virtual Reality in Ausstellungen: 
  • Einbindung in Vermittlungskonzepte und (bestehende) Ausstellungen - Erfahrungen mit Techniken und Umsetzung - Besucherfeedback.

Weitere wünschenswerte Themenbereiche sind:

  • Neue Projekte, Initiativen, Forschungsansätze und Internetpräsenzen (von z.B. Museen, Archiven, Bibliotheken, Universitäten, Fachhochschulen)
  • Digitale Sammlungsrepräsentationen online (z.B. Datenbanken, Content-Management-Systeme, Guided Tours)
  • Strategien zum Suchen und Gefunden werden im Internet (z.B. Portale, Suchmaschinen, Suchstrategien)
  • Projekte an der Schnittstelle Museen und Schule (z.B. Initiativen, Partnerschaften)
  • Kooperationen von Kulturerbe-Einrichtungen mit Universitäten, Fachhochschulen und andere Forschungsinstitutionen (Projekte mit Museumsinformationen und -daten / Ausbildungs- oder Forschungsvorhaben)
  • Applikationen und Projekte zur medial-musealen Vermittlungsarbeit (Museumspädagogik, eLearning, Blended-Learning)
  • Umsetzungen von barrierefreiem Internet im kulturellen Bereich (z.B. Projekte, Tools, Qualitätsmanagement)
  • Online-Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. RSS, Newsletter, Banner-Werbung)
  • Neue technische und konzeptionelle Umsetzungen im Bereich »Web 2.0« und Social Media / Kollaborative und kollektive Anwendungen (z.B. Facebook, Instagram, Google+, Wikis, Blogs, Social-Bookmarks, Tagging, MashUps, Selfies)
  • Vermarktungsstrategien für Museen (z.B. Online-Shops, Ticketing, eCommerce)
  • Urheber- und Nutzungsrechte im Internet-Problemfelder und Lösungen (z.B. OpenAccess, Creative Commons)
  • Mobile-Computing und Mobile-Phones und deren Einsatz im musealen/kulturellen Sektor (z.B. Apps, Multimedia- und Audio-Guides, PDA, Handy-Führungen, georeferenzierte Angebote, Augmented Reality, Downloads)
  • Screen-Design und Usability für kulturelle WebSites (z.B. Studien, Best-Practice)
  • Serious-Games, Online-Games, Gamification (z.B. Theorien, praktische Beispiele)
  • Digitale Strategien von Museen (Überlegungen, Konzepte, Vorgehensweisen, Umsetzungen)
  • Video-Einsatz in Online-Repräsentationen von Museen (praktische Beispiele, technische Lösungen, Machbarkeitsüberlegungen, Zielgruppenplanungen)

Die Einreichungen können sich auf Vorträge, Kurzvorträge, ShortCuts, Poster und Workshops beziehen. Die Vorträge sollten 30 Minuten nicht überschreiten (inkl. Diskussion). Darüber hinaus sind auch kürzere Beiträge in Form von Fallbeispielen (ShortCuts) möglich (10-15 min, ohne Diskussion). Das Format der Poster umfasst eine entsprechende Poster-Präsenz während der Tagung sowie eine Kurzvorstellung im PechaKucha-Format (6:40 min). Die Workshops haben eine Dauer von 3 bis 4 Stunden und finden üblicherweise am Nachmittag des zweiten Veranstaltungstages statt.

Senden Sie bitte einen Abstract im Umfang von etwa einer DIN A4-Seite und weitere Informationen zu Ihrem Themenbeitrag (sowie zusätzlich die vollständigen Adressdaten und einige biographische Angaben zu den Vortragenden) an folgende e-Mail-Adresse: mai-tagung@lvr.de

Einreichungen werden bis zum 13. Januar 2017 entgegengenommen. Eine Mitteilung über die Aufnahme der Einreichungen erfolgt bis spätestens Mitte März 2017.

Die Referentinnen und Referenten werden gebeten, im Nachgang der Veranstaltung ein (Kurz-) Manuskript oder eine aufbereitete Präsentationsunterlage zur Verfügung zu stellen, welche/s als downloadbare PDF-Datei auf die Internetseite der Tagung eingestellt wird.

Eine Dokumentation der vorausgegangenen Tagungen finden Sie ebenfalls auf www.mai-tagung.de

Der LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit veranstaltet gemeinsam mit dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum Brauweiler und in Zusammenarbeit mit wechselnden Partnern sowie an wechselnden Orten alljährlich im Mai eine Fachtagung zum Themengebiet »Museen und Internet«. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den für die Museen maßgebenden Entwicklungen des WWW bekannt zu machen, ihnen Impulse und Orientierung für die eigene Arbeit zu geben und sie zur Mitgestaltung neuer Strukturen zu ermutigen.

Die Tagung versteht sich darüber hinaus auch ausdrücklich als ein Gesprächs-, Austausch- und Kontaktforum. Angesprochen sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Ausstellungshäusern und anderen Kulturdienstleistern und -administrationen sowie Archiven, Bibliotheken und Universitäten, die im Rahmen ihrer Tätigkeit bereits praktische Erfahrungen mit Internet-Auftritt und -Präsenz gewonnen haben und das Medium auch weiterhin gezielt und nutzbringend einsetzen wollen oder als Web-Master oder Redakteur für den Internetauftritt oder die Online-Kommunikation der jeweiligen Institution verantwortlich zeichnen.

Weitere Beiträge zum Thema:

09.11.2016, Kristin Oswald
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