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Kulturmanagement Network

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23. November 2017

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Bücher

Sunshine, Sunshine Reading – Rezensionsexemplare für den Sommer(urlaub)

Die Urlaubssaison ist nicht mehr weit entfernt. Und was wäre der Aufenthalt am Strand oder im Park ohne ein gutes Buch? Für die Ferienzeit bringen wir deshalb neue Rezensionsexemplare unter die Leute und in die Sonne. Im Angebot haben wir dieses Mal Bücher zu Kommunikations- und internationalen Kooperationsstrategien, zu den Themen Finanzierung im Kulturbereich und (passend zum Urlaub) Kulturtourismus – wie immer im Tausch gegen eine Rezension! Schreiben Sie uns einfach eine Email an redaktion [ät] kulturmanagement.net.

Kulturtourismus

Verena Teissl / Klaus Seltenheim, Kulturtourismus in Tirol. Chancen und Widerstände in einer Alpenregion, Transcript Juni 2017. Kulturtourismus wird im ländlichen Raum meist als Triebfeder sozioökonomischer Aufwertung betrachtet. Welche Potenziale setzt aber Kulturtourismus in einer touristisch gesättigten Alpindestination frei? Welche Rolle spielen hierbei die Beziehungen zwischen Kultur- und Tourismusanbietern sowie die Kultur- und Tourismuspolitik? Für die Region Tirol reflektiert der Band zudem Kulturtourismus als Impulsgeber für kulturelle Nachhaltigkeit.

Herta Neiß / Klaus Landa (Hrsg.), Museum und Tourismus. Ein Handbuch zur Nutzung toursitischer Potenziale,  Böhlau Verlag 2017. Museen sind Orte des Staunens und des Lernens, des Erlebens und der Unterhaltung und als solche auch ein zentraler Baustein in einem umfassenden und qualitativ hochstehenden touristischen Angebot einer Region. Doch nur wenige Museen lassen in ihre Arbeit konsequent (kultur-) touristische Strategien einfließen. Welche Möglichkeiten sich in der Zusammenarbeit zwischen Museumfachleuten und Touristikern anbieten, um attraktive kulturtouristische Angebote zu schaffen, zeigt das Handbuch auf. Es umfasst dabei Fachbeiträge aus dem Bereich Marketing, PR und Besucherforschung genauso wie aus dem Museumswesen. Best-practice-Beispiele aus der österreichischen Museumslandschaft veranschaulichen den Weg der praktischen Umsetzung einer gelungenen Kooperation zwischen touristischen und musealen Einrichtungen.

Kultur-Organisation

Richard de Hoop, Macht Musik. So spielt ihr Team zusammen, statt nur Lärm zu produzieren, Gabal 2012
. Richard de Hoop zeigt, wie einfach es ist, Teams harmonisch zusammenspielen zu lassen. Entscheidend ist, dass wie im Orchester jeder Musiker und jedes Teammitglied die zu seinem Charakter passende Rolle spielt. Richard de Hoop nutzt die Musik als Metapher für erfolgreiche Teams und vergleicht die Charaktere von Menschen mit Musikinstrumenten, um ihre Vielfalt und Bandbreite darzustellen. Die Kunst der Teamführung: Zuhören, sich aufeinander abstimmen und Tag für Tag leidenschaftlich zusammenspielen, damit jedes Teammitglied seine Talente zur Virtuosität entfalten kann.

CIAM-V, Peter M. Lynen (Hg.), Kultur als Staatsaufgabe, CIAM-V 2014/15.
Den in diesem Band vorgestellten Beiträgen lag ein gleichnamiges Praxisseminar des CIAM zu Grund, das sich nicht nur lehrend dieser Thematik widmete, sondern in dem die Teilnehmer  forschend tätig wurden und mit eigenen Seminarbeiträgen zu Wort kommen sollten. Die Beiträge verdeutlichen das Spektrum der Auseinandersetzung mit dem Thema Kunst als Staatsaufgabe.

Birgit Mandel, Arts/Cultural Management in International Contexts, Hildesheim University/Olms Verlag 2017.  Kulturmanager/innen sind zunehmend auch Akteure des internationalen Kultur-Austauschs. Viele Mittlerinstitute auswärtiger Kulturpolitik und große Stiftungen investieren darum in Schwellenländern inzwischen in Kulturmanagement-Trainings oder initiieren internationale Austauschprogramme für Kulturmanager/innen. Die vorgelegte Studie geht einer Reihe der dabei aufgeworfenen Fragen nach: Inwiefern gibt es kulturraumspezifische Herangehensweisen im Kulturmanagement? Welchen Einfluss haben kulturelle Traditionen und kulturpolitische Konzepte, soziale und wirtschaftliche Bedingungen auf dessen Praxis? Welche unterschiedlichen Arbeitsbedingungen gibt es im Kulturmanagement? Auf der Basis von Interviews mit 35 Expert/innen, einer Online-Befragung von 750 Kulturmanager/innen weltweit sowie durch die Analyse von internationalen Kulturmanagement-Trainings-Programmen werden Antworten auf diese Forschungsfragen präsentiert.

Ulrike Lehmann (Hrsg.), Wirtschaft trifft Kunst. Warum Kunst Unternehmen gut tut, Springer VS 2017.
Auch wenn Kunst und Wirtschaft scheinbar zwei getrennte Bereiche sind, kristallisieren sich viele Gemeinsamkeiten und spannende Synergien heraus. An vielen praktischen Beispielen und Bildern werden alle denkbaren Bereiche dargestellt, so Kunst im Personalwesen, im Kreativprozess, in der internen und externen Kommunikation sowie im Marketing. 28 namhafte Autoren, darunter Geschäftsführer, Firmeninhaber, Künstler, Kunsthistoriker, Wirtschaftler und Wissenschaftler, diskutieren den ideellen und materiellen (Mehr-)Wert von Kunst und geben Einblicke in die Mechanismen des Kunstmarkts. Sie zeigen, wie Künstler sich eine Marke aufbauen, stellen exemplarisch Kunst in Unternehmenssammlungen und an Bauten von Firmen wie auch laufende Projekte von Künstlern in Unternehmen vor.

Hans-Lothar Merten, Schöner Schein - Marktplatz Kunst. Ein Blick hinter die Kulissen der Kunstbranche, Midas Management Verlag AG 2017. »Schöner Schein« wirft einen kritischen Blick hinter die schillernden Kulissen der Kunstbranche und zeigt den Marktplatz Kunst als eine Schattenwirtschaft, in der sich mit höchster Diskretion vieles unter der Hand abspielt: Bei Bietergefechten, Preisabsprachen, Künstlerrankings, beim Waschen von Geld oder beim diskreten Steuersparen. Als Finanzexperte und intimer Kenner der Kunstbranche ist Hans-Lothar Merten mit beiden Welten bestens vertraut. Als Experte für Steuerthemen weiß er, wie Investoren ticken, er kennt die Strukturen und Mechanismen, die Macher und die Warenflüsse. Er untersucht die engen Verflechtungen von Kunst und Kapital, aber auch die Ansprüche und Widersprüche der modernen Kunstszene. Dabei legt er die Kommerz­ialisierung des Kunstbetriebs schonungslos offen und zeigt, wie es auf dem Marktplatz Kunst dank geheimer Preisabsprachen und teilweise mafiöser Strukturen zur wundersamen Geldvermehrung kommt. 


Finanzen

Günther Dey, Rechnungswesen in Kulturbetrieben. Ein Leitfaden, Springer VS 2017. Dieses Buch bietet eine grundlegende Einführung in das Rechnungswesen für Kulturbetriebe. Für Kulturinstitutionen wird der Umgang mit dem betrieblichen Rechnungswesen aus mehreren Gründen wichtiger: Zum einen verlangen staatliche Förderinstitutionen zunehmend eine solide Datenbasis, um Förderungen zu gewähren. Zum zweiten erfordert eine wachsende Marktorientierung eine Transparenz auch im monetären Bereich. Und zum dritten: Die Qualität von Kulturarbeit lässt sich an vielen Kriterien messen und eines davon kann auch die wirtschaftliche Seite und der sinnvolle und sparsame Umgang mit Ressourcen sein.

Van Ham: Management von Künstlernachlässen. Wissenschaftliche Betreuung, Strukturierung, Finanzierung und Vermarktung, Symposium (2016). Das Thema Künstlernachlässe ist in jüngster Zeit vielfach diskutiert worden – ein Zeichen dafür, dass bis dato mehr Fragen als Lösungen im Raum standen. Mit dem Symposium »Management von Künstlernachlässen. Wissenschaftliche Betreuung, Strukturierung, Finanzierung und Vermarktung« hat sich VAN HAM Art Estate in Kooperation mit der Berliner Kanzlei dtb Rechtsanwälte diesem Thema unter einem neuen, managerialen Aspekt gewidmet.

Kulturmanagement Network Redaktion
16.06.2017, Julia Jakob
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