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21. Oktober 2017

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Studie

Mitmachen! Umfrage zu Arbeitgeberattraktivität im Kulturmanagement

@ Africa Studio/ Fotolia.de

Ihre Meinung ist gefragt! Inwieweit verändern sich der Arbeitsmarkt und die Ansprüche der Arbeitnehmer der Kultur? Welche Rolle spielt hier das Thema Arbeitgeberattraktivität? Zu diesen Fragen führt die Karlshochschule International University derzeit eine Umfrage durch. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und helfen Sie, den Arbeitsmarkt Kultur näher zu beleuchten!

Die Umfrage wird anonym im Rahmen der Bachelorarbeit zum Thema „Arbeitgeberattraktivität im Kulturmanagement“ von Katrin Waldeck, Bachelorstudentin des Kunst- und Kulturmanagements an der Karlshochschule, durchgeführt. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten. Sie finden Sie hier: https://www.umfrageonline.com/s/d504848

In der Personalmanagementlehre ist seit Jahren klar, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt stark verändert. Dabei kämpfen aktuell vor allem technische Branchen mit einem sinkenden Kontingent an potenziellen Arbeitnehmern. Hier ist es heute die Hauptherausforderung der Personalabteilung, die Besten der wenigen potentiellen Interessenten anzusprechen und an das Unternehmen zu binden. Innerhalb dieser Bereiche hat sich der Arbeitsmarkt also von einem Arbeitgeber- in einen Arbeitnehmermarkt verwandelt.

Der Kulturbereich erfährt eine andere Entwicklung. Zwar erfreut man sich konstant an einer Fülle an Bewerbern, jedoch gilt es auch hier, die bestmöglichen Mitarbeiter zu finden. Denn auch in Kultureinrichtungen ist Personal die wichtigste Ressource mit einem großen Einfluss auf den Erfolg der Institution, aber auch mit dem höchsten Kostenfaktor. Trotzdem steckt das Personalmanagement im Kulturmanagement noch in den Kinderschuhen und befasst sich kaum mit der effektiveren Ansprache von Top-Talenten. 

Zwar lässt sich in der Literatur eine zunehmende Beschäftigung mit dem Thema erkennen und Schlagworte wie „Employer Branding“ fassen langsam Fuß, doch gibt es nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zu den Perspektiven und den Anforderungen der Arbeitnehmer. So warf Dirk Schütz im KM Magazin „Arbeitsmarkt Kultur“ die Frage auf, was diese bei der Wahl des Arbeitgebers oder Arbeitsplatzes abschreckt und welche Faktoren besonders ausschlaggebend sind. Zudem machte er deutlich, dass den Kulturbetrieb eine selbstbewusstere und anspruchsvollere Generation an Arbeitnehmern erwartet. Auch deshalb ist eine theoretische und empirische Auseinandersetzung mit dem Begriff und dem Thema Arbeitgeberattraktivität im Kulturbereich wünschenswert. 

Mit meiner Erhebung möchte ich herausfinden, welche Kriterien Kulturmanagern bei der Wahl ihres Arbeitgebers wichtig sind und welche Aspekte einen Arbeitgeber für sie attraktiv machen. Ich hoffe, anhand der Ergebnisse Aussagen darüber treffen zu können, welche Angebote an ihre Mitarbeiter Kulturbetriebe zu attraktiveren Arbeitgebern machen können. Dabei wird die Umfrage die Basis bilden, um die Arbeitnehmer im Kulturbereich in Segmente zu teilen, deren Präferenzen zu dokumentieren und daraus Möglichkeiten für die Einrichtungen für eine zielgruppenspezifischere Arbeitnehmeransprache und –bindung abzuleiten. Darüber hinaus hat das Thema eine praktische Relevanz für Institutionen, die steigende Personalkosten gegenüber ihren Trägern rechtfertigen müssen. 

Um diese Ergebnisse zu erreichen, brauche ich Ihre Unterstützung! Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für meine Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/d504848. Die Angaben bleiben vollkommen anonym. 

Zudem wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Link mit Ihren Kollegen, Mitarbeitern oder Ihrem beruflichen Netzwerk teilen würden. 

Mit Ihrer Teilnahme gewährleisten Sie die Aussagekraft der Ergebnisse, welche für das Herzensthema des Personalmanagements in Kulturbetrieben einen weiteren Fortschritt bedeuten könnte. Die Auswertung der Erhebung soll noch in diesem Jahr bei Kulturmanagement Network erscheinen.

Katrin Waldeck
03.08.2017, Kristin Oswald
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