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21. Oktober 2017

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Digital und mit allen Sinnen: Der KulturInvest-Kongress 2017

©Causales

Bereits zum neunten Mal veranstaltet die Causales Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring am 9. und 10. November 2017 in Berlin den KulturInvest-Kongress. Der Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren dient dem Wissenstransfer und Netzwerken zwischen KulturmanagerInnen, KünstlerInnen, Kulturpolitik und Wirtschaft.

„Digital. Und mit allen Sinnen!“ – das ist das diesjährige Motto des KulturInvest-Kongresses. Dabei spannt das Kongressprogramm einen weiten Bogen, der mit den globalen ökonomischen, sozialen und digitalen Entwicklungen alle großen Herausforderungen für den Kulturmarkt im 21. Jahrhundert in den Blick nimmt. In zehn Panels geht es um kulturpolitisches Umdenken, um Partizipation und kulturelle Bildung, die Übernahme kultureller Verantwortung durch Wirtschaftsunternehmen oder die Erweiterung von Kulturangeboten. Dabei stehen stets betriebswirtschaftliche Management-, Marketing- und Transformationsprozesse im Mittelpunkt. Wie können sich Kulturanbieter in ihrer programmatischen Ausrichtung und ihrer Markeninszenierung auf die neuen Bedürfnisse der Zielgruppen einstellen? Welche Auswirkungen hat die Sehnsucht nach einem Erleben und Lernen „mit allen Sinnen“ auf kulturpolitische Rahmenbedingungen, Kulturfinanzierung, Kommunikationsstrategien, Kultursponsoring, -immobilien oder -tourismus? Und welche Chancen entstehen dadurch für das Zusammenwirken von Kultur, Wirtschaft, Öffentlicher Hand und Medien?


Ausgewählte Themenfelder im Detail: 


Internationaler Kulturdialog

Im Diskurs um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Konflikte kommt der internationalen kulturellen Zusammenarbeit heute eine besondere Rolle zu, um Kulturen einander näher zu bringen, Verständnis für soziale Belange zu wecken und globale Distanzen abzubauen. Die Herausforderung besteht dabei darin, die Zivilgesellschaft zu sensibilisieren und zu motivieren, in den kulturellen Austausch einzusteigen. Können sinnliche Erlebnisse dabei die notwendigen Impulse setzen, um sich an der Gestaltung und dem Erleben von Kultur zu beteiligen? Wie kann eine internationale Kulturvernetzung lebendig und empathisch gestaltet werden, um auf den gesellschaftlichen Wunsch nach Partizipation und Mitbestimmung einzugehen?

Trends aus dem digitalen Universum
Die Digitalisierung von Kunst- und Kulturangeboten ermöglicht breiten Zielgruppen den Zugang zu virtuellen Welten. DDazu gehört zunehmend auch die Sehnsucht nach Wirklichkeits-, Gemeinschafts- und Sinneserfahrungen. Doch welche Auswirkungen hat diese Sehnsucht nach einem Erleben und Lernen „mit allen Sinnen“ auf Kultureinrichtungen? Was sind die Trends der Gestaltung und Vermarktung von virtuellen Welten? 

Finanzierungsmodelle für Kulturformate
Moderne Kulturbetriebe nutzen verschiedene Formen der öffentlichen und privaten Kulturfinanzierung. Dennoch wird Kulturfinanzierung von der ewigen Frage begleitet, wie es gelingen kann, Geldgeber langfristig zu binden und neue Einnahmequellen zu generieren. Der Schlüssel liegt darin, den Förderer selbst zum Bestandteil des Finanzierungsgerüstes zu machen und ihn in die Inhalte der Kulturvermittlung mit einzubeziehen. Crowdfunding und Fundraising sind Finanzierungsmodelle, die einen persönlichen Dialog zu den Zielgruppen aufbauen und auf deren Wünsche eingehen. Doch durch welche Elemente lassen sich Beziehungen zwischen Kulturanbietern und Förderern lebendig gestalten und emotional aufladen, um eine enge Bindung und eine hohe Identifikation zu schaffen?

Kultursponsoring – strategische und emotionale Allianzen
Kultursponsoring ist wesentlicher Bestandteil der Markenpflege in Unternehmen und eine wichtige Säule der Kulturfinanzierung. Dabei geht Sponsoring heute meist über den reinen Austausch von Geld-, Sach- und Dienstleistungen und Marketing unterstützenden Gegenleistungen hinaus. Ziel ist es vielmehr, nachhaltige, langlebige und verlässliche Partnerschaften zu schaffen, in denen eine Zusammenarbeit auch auf inhaltlicher Ebene einen Erfahrungsaustausch für beide Seiten generiert. Dennoch bleibt es eine Herausforderung, die Partnerschaft emotional erlebbar zu machen und Assoziationen in den Köpfen der Zielgruppen zu generieren. 

Kulturelle Bildung – ein lebenslanges Thema
Kulturelle Bildung ist eine wesentliche Grundlage zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Sie ermöglicht den Menschen, an der Gesellschaft teilzuhaben, mit den Herausforderungen der globalisierten Welt umzugehen und die Zukunft mitzugestalten. Kulturelle Bildung folgt einem ganzheitlichen Lernansatz mit allen Sinnen. Wie können sinnlich erlebbaren und erfahrbaren Formaten aussehen, die Neugier auf lebenslanges Lernen wecken und Mut machen, sich in die Gesellschaft einzubringen?

Die Stadt als identitätsstiftende Kulturbühne
Gesellschaftliche Veränderungen fordern Städte heraus, eine Kultur des städtischen Zusammenlebens zu fördern. Dieser Wandel wird in einem guten Stadtkulturkonzept von Akteuren aus allen gesellschaftlichen Milieus begleitet, mitgestaltet und verstehbar gemacht. Doch wie können Bewohner und Besucher für die Gestaltung einer Stadt gewonnen und zur Teilhabe motiviert werden? Wie sehen partizipative Formate aus, die Stadt als Bühne nutzen, dazu anregen, in Rollen zu schlüpfen, Gemeinschaft und Identität stiften? 

Entwicklung und Vermarktung von Kulturimmobilien
Eine Vielzahl europäischer Kulturanbieter setzt auf den Bau von „Markenarchitekturen“, die als steingewordene Corporate Identity die eigene Marke stärken und um Motor der Stadtentwicklung werden. Markante Architekturen wie die Elbphilharmonie in Hamburg oder des Louvre-Lens ziehen Besucher aus der ganzen Welt an und wirken sich imageprägend und identitätsstiftend auf die Städte aus. Doch auch weniger ambitionierte Vorhaben wie die Umnutzung von Altbauten oder die Wiederbelebung von Industrieflächen durch Kultur können positive Effekte erzielen. Den Betreibern von Kulturimmobilien bietet sich dabei die Möglichkeit, eigenwirtschaftlicher zu agieren und neue Zielgruppen zu generieren. Dafür muss sich die Kulturinstitution die Frage stellen: Wie vermarkte ich meine Immobilie richtig? 

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Tickets & Anmeldung

  • 1 Tag: € 340,00 (zzgl. MwSt.)
  • 2 Tage: € 650,00 (mit 9% Rabatt: € 590,00, zzgl. MwSt.)

Die Anmeldung ist online möglich.

Veranstaltungsort ist das Verlagsgebäude des Tagesspiegel
s, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin

Weitere Beiträge zum Thema:

04.10.2017, Julia Jakob
Quelle: Causales GmbH
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