26.10.2011
Institute for the Performing Arts and Film (IPF), ZHdK
Autor*in
Birgitta Borghoff
ist forschend, lehrend, beratend und selbst unternehmerisch unterwegs. Sie liebt es, Brücken zu bauen zwischen Menschen, Unternehmen und Kulturen. Als Forscherin und Bildnerin an der ZHAW engagiert sie sich v.a. in den Bereichen Kommunikation, Kreative Agilität, Innovation Design und Entrepreneurial Storytelling. Als Creagile Entrepreneur von brückenwege und INNOVANTIQUA begleitet sie Menschen und Organisationen bei der Kultivierung von resilienzstärkenden Werten wie Spiritualität, Organisationsweisheit und Kreativität. Birgitta engagiert sich zudem ehrenamtlich als Stiftungsrätin der Sulzberg Stiftung.
Regie heute
Soziale Dimensionen des Inszenierens
«Wie der Beruf des Regisseurs entstanden ist? Irgendwann im 17. Jahrhundert bei einer italienischen Truppe. Da bat der eine Schauspieler den anderen: Geh mal runter und guck mal, ob ich gut zu sehen bin. Seitdem will der da unten nicht wieder auf die Bühne.» (B. K. Tragelehn)
Die Tagung "Regie heute - Soziale Dimensionen des Inszenierens" am 18./19. November 2011 zielt auf die Rolle des Regisseurs im sozialen System Theater. Drei Perspektiven - die der Theaterwissenschaft, der künstlerischen Praxis und der Regieausbildung - erörtern die Frage, welche Funktionen und Rollen die Regie im Produktionsprozess einnimmt, welche Wirkungen und Rückwirkungen ihr Agieren hervorbringt, welche sozialen Zusammenhänge den künstlerischen Produktionsprozess bedingen, respektive durch und in ihm erzeugt werden, und was dies für die Ausbildung bedeutet.
Ziel der Tagung ist es, Bewusstsein zu schaffen für dasjenige, was im alltäglichen Geschäft des Inszenierens zumeist nur implizit zum Thema bzw. Gegenstand gezielter Reflexion wird: die Dimension der Interaktion, der Führung und Anleitung, des gemeinsamen Probierens und Explorierens, der Kommunikation durch die
Regieführenden. Die Arbeitshypothese der Tagung wäre entsprechend, ob ein Wissen um diese Aspekte, eine Kenntnis um ihre Bedeutung für das eigene Handeln und den kreativen Prozess hinderlich oder ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Regiepraxis ist. Eine entsprechende Sensibilisierung und das
Erlernen eines produktiven Umgangs mit diesen Dimensionen der sozialen Interaktion wären folglich auch in der Ausbildung von Regieführenden unabdingbar.
Im Mittelpunkt des Freitag nachmittag steht die Thematik "Der Regisseur als Entrepreneur", wo die unternehmerischen Aspekte ästhetischen Handelns näher beleuchtet werden. Simon Grand, Sebastian Nübling, Christoph Frick und Barbara Weber diskutieren u.a. über unternehmerische Strategien, Regie als Macht ohne Macht sowie die eigentliche Inszenierung (Moderation: Bernd Stegemann).
Leitung: Stephan Müller, Anton Rey, Hartmut Wickert
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Bühne A, Gessnerallee 11, 8001 Zürich
Regieführenden. Die Arbeitshypothese der Tagung wäre entsprechend, ob ein Wissen um diese Aspekte, eine Kenntnis um ihre Bedeutung für das eigene Handeln und den kreativen Prozess hinderlich oder ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Regiepraxis ist. Eine entsprechende Sensibilisierung und das
Erlernen eines produktiven Umgangs mit diesen Dimensionen der sozialen Interaktion wären folglich auch in der Ausbildung von Regieführenden unabdingbar.
Im Mittelpunkt des Freitag nachmittag steht die Thematik "Der Regisseur als Entrepreneur", wo die unternehmerischen Aspekte ästhetischen Handelns näher beleuchtet werden. Simon Grand, Sebastian Nübling, Christoph Frick und Barbara Weber diskutieren u.a. über unternehmerische Strategien, Regie als Macht ohne Macht sowie die eigentliche Inszenierung (Moderation: Bernd Stegemann).
Leitung: Stephan Müller, Anton Rey, Hartmut Wickert
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Bühne A, Gessnerallee 11, 8001 Zürich
In Kooperation mit dem Departement Darstellende Künste und Film, Master of Arts in Theater
Download Tagungsflyer
Weitere Informationen zum Institute for the Performing Arts and Film der ZHdK (IPF)
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